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8 Tipps bei Bronchitis in der Schwangerschaft

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schwangerschaft bronchitis

Die Bronchitis ist kein typisches Schwangerschaftsanzeichen.
Aber mitunter führt eine nicht kurierte Bronchitis zu einer Schwangerschaftskomplikation, welche dich und dein Baby stark gefährdet.

Erfahre in diesem Beitrag, wie du dich vor einer Bronchitis schützen kannst und welche Mittel und Wege es gibt, eine Bronchitis – in der Schwangerschaft zu behandeln.

Welche Ursachen hat eine Bronchitis?

Eine Bronchitis, ist eine klassische Infektion.
Dabei werden vor allem Atemwege und auch die Bronchien befallen.

Je nach Ursache, unterscheidet man zwischen:

  • bakterieller Bronchitis
  • oder Bronchitis nach Virenbefall

Beides ist möglich.

Wichtig ist….
Viren und auch Bakterien können dich am Leichtesten befallen, wenn dein Immunsystem heruntergefahren ist.
Und dein Immunsystem ist immer dann im Keller, wenn dein Körper mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Dies könnten sein:

  • Dein Körper muss dich wärmen oder dich warm halten.
    Deshalb ist dein Körper im Winter schlechter auf Krankheiten eingestellt, als im Sommer.
  • Oder er muss sich mit Schwangerschaftssymptomen herumplagen.
    Darum werden Schwangere mitunter schneller und öfter krank.
  • Stressfaktoren
    Menschen, welche viel negativen Stress bewältigen – neigen doch eher zu Krankheiten.

Wichtig ist nur….
Normalerweise kann dein Körper alles abwehren, was da so kommt.
Aber in bestimmten Situationen ist er mit anderen lebenserhaltenden Maßnahmen beschäftigt.
Die Ressourcen stehen dann nicht oder nicht ausschließlich, für das Immunsystem zur Verfügung.
Und dann haben Viren und Bakterien eine offene Tür und können sich einschleichen.

Die Ursachen zu kennen, ist wichtig.
Denn die wirksame Behandlung fällt, bei viraler oder bakterieller Bronchialerkrankungen, unterschiedlich aus.

Wie kann man eine bakterielle Bronchitis von einem Virenbefall unterscheiden?

Am Husten und am Auswurf.
Und zwar wird dein abgehusteter Schleim, je nach Ursache, unterschiedlich aussehen:

  • Bei einer Bronchitis durch Viren ist dieser Schleim weiß.
  • Und bei einer Bronchitis, aufgrund eines Bakterienbefalles, ist der Schleim eher gelblich grün.

Egal, welcher Ursachenherd zur Bronchitis führte – die begleitenden Symptome sind die Gleichen.

  • Quälender Husten ist das klassische Anzeichen von Bronchitiden.
  • Dazu gesellen sich auch Begleiterscheinungen, wie Fieber, Müdigkeit oder andere Erkältungserscheinungen.
  • Mitunter kommt es zu Schüttelfrost.
  • Auch Brust und Rückenschmerzen sind aufgrund des ständigen Abhustens möglich.

Was kann man gegen eine Bronchitis in der Schwangerschaft tun?

Jetzt gilt es wieder zu unterscheiden.

Bei einem bakteriellen Befall, wird Antibiotika verabreicht.
In den meisten Fällen wird dies Penizillin sein.
Dies ist für Schwangere unbedenklich und wird die Bakterien abtöten.

Falls aber die Ursache ein viraler Infekt ist, kannst du die Viren nicht bekämpfen.
Antibiotikum wirkt nämlich nur bei Bakterien und eben nicht bei Viren.
Schließlich kannst du dann nur die Symptome lindern und die Krankheit aussitzen.

Wie gefährlich ist eine Bronchitis in der Schwangerschaft?

Die Bronchitis allein ist nicht gefährlich.
Dennoch führt diese zu Kurzatmigkeit, zu quälenden Husten und kann in eine Lungenentzündung münden.

Und eine Lungenentzündung, in und auch außerhalb der Schwangerschaft, ist lebensbedrohlich.
Deshalb solltest du bei bakteriellen Ursachen, deinen Frauenarzt vertrauen und das richtige Antibiotikum einnehmen.

So kannst du selber, die Bronchitis in der Schwangerschaft behandeln.

Ganz gleich, ob bakterielle Ursachen oder virale – eine Bronchitis lässt sich gut mit Hausmitteln behandeln.
Durch diese Hausmittel kannst du die Symptome lindern und letztlich wird dein Körper die Krankheitserreger bekämpfen

1. Viel trinken

Eine Bronchitis lässt sich mit Trinken lösen.
Dies ist zwar nicht hundertprozentig bewiesen, aber jeder Arzt empfiehlt – viel zu trinken.

Am besten löst sich der Bronchialschleim durch heiße Getränke.
Also verzichte bei einer Bronchialerkrankung auf kalte Getränke und genieße lieber einen Kräutertee.

Meine Empfehlung geht zu Kamillentee, weil dieser sehr schön Entzündungen lindert.
Und eine Entzündung liegt bei einem Bakterienbefall immer vor.

2. Verzichte auf Milch

Früher empfahl man heiße Milch mit Honig.
Allerdings weiß man heute, dass heiße Milch eher schleimfördernd wirkt.

3. Luftfeuchtigkeit hilft gegen Bronchitis

Denn durch die Feuchtigkeit, löst sich der Schleim und kann abgehustet werden.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass du die Luftfeuchtigkeit regelmäßig erhöhst.

Dies schaffst du durch Erkältungsbäder, Inhalieren oder Luftbefeuchter.
Auch nasse Lappen, welche du dir auf die Brust legst – erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
Zum Inhalieren eignet sich ebenfalls, Kamillentee besonders gut.

4. Auf Jodsalze in der Schwangerschaft verzichten

Besonders gut gegen eine Bronchitis, eignet sich Salz.
Denn Salz zersetzt die bronchiale Schleimhaut und löst diese auf.

Salzige Luft ist deshalb besonders förderlich bei einer bronchialen Erkrankung.

Aber in der Schwangerschaft solltest du unbedingt auf Jodsalze verzichten.
Denn Jodsalze wirken sich nachträglich schlecht auf die Entwicklung der kindlichen Schilddrüse aus.

5. Schleim lösen oder Husten stillen

Beides zusammen geht nicht.
Dennoch versuchen viele Menschen, eine Bronchitis loszuwerden – indem sie hustenstillende und schleimlösende Medikamente zusammen einnehmen.
Dies ist natürlich vollkommen verkehrt.

Denn, wenn du ein Medikament einnimmst – welche den Husten verhindert und dann gleichzeitig ein weiteres einnimmst, welches den Schleim löst – ist der Abtransport des gelösten Schleimes nicht möglich.
Der Schleim wird nämlich nur durch dein Abhusten abtransportiert.
Deshalb ist Husten erst einmal gut.

Hustenblocker verhindern oder verlangsamen die Heilung.

6. Nur bestimmte Husten Medikamente in der Schwangerschaft

Natürlich ist der Husten schlecht für dein Wohlbefinden.
Gerade auch schwangere Frauen mit Blasenschwäche nässen sich oftmals bei starken Husten ein.

Dennoch solltest du versuchen, grundsätzlich auf hustenstillende Medikamente zu verzichten oder diese nur abends einnehmen.
Somit kannst du wenigstens gut einschlafen.

Mukolytika werden oftmals bei Husten in der Schwangerschaft empfohlen.
Diese schleimlösenden Medikamente enthalten als Wirkstoffe Bromhexin, Ambroxol oder Acetylcystein.
Alle diese Medikamente, sind für die Schwangerschaft unbedenklich und werden in der Regel von Apotheken empfohlen.

Am besten ist die Beratung vor Ort.
Also lass dich in der Apotheke oder beim Arzt entsprechend beraten.

7. Ruhe

Dein Körper muss die Viren oder Bakterien bekämpfen.
Dazu braucht er Ressourcen.
Und diese Ressourcen kann er nur sammeln, wenn er nicht andere Dinge abwehren muss.

Ich schrieb es oben, bei den Ursachen, schon….
Vermeide Stress, vermeide Frieren und vermeide Dinge, welche dich irgendwie mental angreifen könnten.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass du Ruhe findest.
Höre schöne Musik, streichele deinen Babybauch und kümmere dich nur um dich.

8. Bewegung und Frischluft

Bei jeder Krankheit gilt – Ruhe und Bewegung.
Beides in einem guten Maß.

Und bei einer Bronchitis tut frische Luft besonders gut.
Denn stickige und trockene Luft ist nicht förderlich für den Schleimabbau.

Zieh dich also schön warm an und gehe – so oft wie möglich – raus.
Atme tief ein und genieße die Natur.
So baust du Schleim am besten ab.

Zusammenfassung:

  • Eine Bronchitis in der Schwangerschaft, ist nicht zu unterschätzen.
    Denn mitunter kann aus einer unbehandelten Bronchitis, eine ernstzunehmende Lungenentzündung werden.
    Und diese wiederum gefährdet dich und dein Baby.
  • Bei einer Bronchitis unterscheidet man zwischen einer virusbedingten oder einer bakteriellen Infektion.
  • Falls die Ursache ein bakterieller Befall sein sollte, wird auch in der Schwangerschaft ein Antibiotikum verabreicht.
  • Gleichzeitig lässt sich durch feuchte Luft, mäßige Bewegung, spezielle Arznei und bewährten Hausmitteln – die Bronchitis in der Schwangerschaft ganz gut behandeln.

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