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Mittel und Wege bei Feigwarzen in der Schwangerschaft

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Feigwarzen sind kleine Pusteln oder Bläschen im Genitalbereich.
Diese sind sehr unangenehm und auch hochgradig ansteckend.

Falls du unter Feigwarzen leidest, findest du hier Tipps und Ratschläge – wie sich Feigwarzen behandeln lassen.
Außerdem gibt es Wissenswertes zu Feigwarzen in der Schwangerschaft.

Ursachen für Feigwarzen

Feigwarzen werden durch Viren übertragen.
Und zwar durch humane Papillomviren, kurz HPV.

Der häufigste Weg, wie der Virus übertragen wird, ist der Geschlechtsakt.
Aber auch sehr enger Körperkontakt kann das Virus übertragen.

Wie der Name, humane Papillomviren, schon sagt – handelt es sich um einen Menschenvirus.
Tiere werden nicht von diesem Krankheitserreger befallen.

Wie bei fast jedem Virusinfekt, spielt ein nicht intaktes Immunsystem eine Rolle.
Falls die körpereigenen Abwehrkräfte blockiert sind, hat das HPV Virus eine offene Tür und kann sich einnisten.

Wie erkennt man Feigwarzen?

Ringsum an der Scheide befinden sich kleine Bläschen.
Du kannst die Feigwarzen, an ihrer Farbe, erkennen.
Diese sind entweder rot, grau oder weiß.

Es sind kleine Wucherungen, welche meistens sehr dicht beieinander liegen.
Warzentypisch scheiden diese ein Sekret aus.
Dieses Sekret ist der ansteckende Teil der Warze.

Durch diese Flüssigkeit breiten die Bläschen sich recht rasant in deinem Genitalbereich aus.
Und beim Geschlechtsverkehr geht dieses Sekret auf deinen Sexpartner über.

Die Bläschen oder Warzen können jucken und brennen.
Aber dies ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

So lassen sich Feigwarzen behandeln

Bei Feigwarzen macht man eine Therapie.
Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten.
So macht man relativ häufig Trinkkuren und verschreibt Medikamente.

Oder du kannst die Feigwarzen durch einen Arzt abtragen lassen.
Dazu werden die Warzen vereist und dann lokal weggenommen.

Wichtig zu wissen…
Trotz Therapie können die Warzen wieder zurückkommen.
Jungen Mädchen bietet man heute an, sich gegen den Virus impfen zu lassen.

Da die Abwehrlage eine besondere Rolle spielt, solltest du deine körpereigenen Abwehrkräfte gegen den Virus erhöhen.
Und diese Ressourcen kannst du sammeln, durch Ruhe, Schlaf, gesunde Ernährung oder Bewegung.

Wie gefährlich sind Feigwarzen in der Schwangerschaft?

Feigwarzen sind unangenehm.
Aber sie sind nicht gefährlich für dich oder dein Neugeborenes.

Allerdings besteht eine Ansteckungsgefahr.
Denn bei der Geburt kann der Erreger sich auch im Kind einnisten.

Falls du während der Schwangerschaft an Feigwarzen leidest, kann man dies mit einer Therapie behandeln.
Oder man verhindert die Übertragung auf das Baby und vollzieht die Geburt mit einem Kaiserschnitt.

Falls du vor der Schwangerschaft immer mal wieder Feigwarzen hattest, kannst du die Medikamente jetzt nicht einnehmen.
Denn viele Medikamente schaden dem ungeborenen Kind. Du solltest deshalb erneut mit deinem Hausarzt über die Feigwarzen sprechen und dir ein schwangerschaftsverträgliches Medikament verschreiben lassen.


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