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Anzeichen einer Frühgeburt erkennen und richtig handeln

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frühgeburt

Jede Schwangerschaft endet mit einer Geburt.
Das große Ereignis kündigt sich meistens über Blutungen, Blasensprung oder andere Symptome an.

Jede Schwangere fiebert ihrem errechneten Geburtstermin entgegen.
Mitunter kommt es aber vor, dass Babys zu früh zur Welt kommen.
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn Babys zwischen der 24. und 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen.

Ursachen für eine Frühgeburt

Es kann eigentlich jeden treffen.
Denn die Gründe können zwar im beschädigten Chromosomensatz des Kindes liegen.
Aber auch die Mutter kann die Ursache für eine verfrühte Geburt setzen.

Raucherinnen und Frauen mit Mangelernährung besitzen natürlich ein erhöhtes Risiko – dass das Kind früher zur Welt kommt.
Aber auch Frauen mit Infektionen, Schilddrüsenstörungen oder Diabetes sind gefährdeter.

Und manchmal gibt es eben auch keine klar benennbaren Ursachen, welche ein Kind frühzeitig gebären lassen.

Kann man eine Frühgeburt rechtzeitig bemerken?

Typisch sind Wehen.
Du bemerkst diese vorzeitigen Wehen daran, dass du heftige Bauchschmerzen hast.
Diese sind rhythmisch.
Das heißt, dass diese in immer kürzer werdenden Abständen auftreten.

Oftmals gesellen sich Rückenschmerzen dazu.
Meistens ist der Ort dieser Rückenschmerzen nicht klar benennbar.
Du kannst also nicht sagen, dass dir der Rücken genau an der Stelle weh tut.

Auch ein vorzeitiger Blasensprung kann eintreten.
Dann riecht dein Ausfluss etwas süßlich und meistens ist diese rosa gefärbt.

Sollte ich bei einem Verdacht auf eine Frühgeburt sofort ins Krankenhaus fahren?

Natürlich.
Auch wenn es sich nur als falscher Alarm herausstellt.
Ärzte und Schwestern haben Verständnis dafür, dass du besorgt bist.

Deine Sorge ist nicht unberechtigt.
Denn falls du die Anzeichen einer Frühgeburt spürst, sind deine Sorgen immer real.

Falls deine Wehen tatsächlich eingetreten sind, kann man versuchen diese zu stillen.
Dazu bekommst du im Krankenhaus einen Wehenhemmer.
Dieser schafft es die Wehen zu stoppen und somit wird der Geburtstermin herausgezogen.

Noch etwas…
Viele Frauen haben Angst davor, den Start nicht zu bemerken.
Deshalb liegen sie nachts wach und hören in ihren Bauch hinein.
Das ist völliger Quatsch.
Denn, falls du eine Wehe bekommst – auch bei vorzeitigen Wehen – wirst du sie auf jeden Fall bemerken.
Und selbstverständlich wirst du davon aufwachen.

Muss ich mir Sorgen, um eine Frühgeburt und deren Folgen machen?

Die Sorge bleibt nicht aus.
Auch wenn ich dir sage, dass deine Sorge nichts ändert – wirst du dir wahrscheinlich weiterhin Sorgen machen.

Aber…
Heutzutage kann man durch den Wehenhemmer die Geburt rechtzeitig verschieben.
Dazu musst du aber schon beim Auftreten der ersten Symptome einer verfrühten Geburt, unbedingt ins Krankenhaus fahren.

Außerdem kannst du auch ein Frühchen zur Welt bringen und dieses entwickelt sich, außerhalb deines Bauches, vollständig weiter.
Heutzutage besitzt die moderne Medizin, Brutkästen und andere Hilfsmittel – um Frühgeborenen zu helfen.

Hör auf dich zu sorgen und genieße deine Schwangerschaft.

Vertrauen bringt dich durch die schweren Zeiten

Du kannst der modernen Wissenschaft vertrauen.
Selbst wenn du ein Frühgeborenes zur Welt bringst, bedeutet das nicht – dass du es verlierst.
Die Chancen heutzutage ein Frühchen gesund zu erhalten, liegen bei nahezu 100 %.


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