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8 Tipps bei Hitzewallungen in der Schwangerschaft

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Hitzewallungen und Schweißausbrüche in der Schwangerschaft sind völlig normal.
Diese treten bei fast jeder Schwangeren auf.

 
In diesem Beitrag möchte ich dir 8 Tipps gegen das Schwitzen in der Schwangerschaft vorstellen.

Ursachen für die Hitzewallungen in der Schwangerschaft

Die Ursache, für das vermehrte Schwitzen, ist dein Stoffwechsel.
Denn in der Schwangerschaft wird dein Stoffwechsel ordentlich angetrieben.

Und wenn der Stoffwechsel in die Höhe geht, dann geht die eigene Körpertemperatur mit nach oben.
Diese Hitzewallungen sind für Schwangere völlig normal und du musst das akzeptieren.

Ab wann wird Schwitzen in der Schwangerschaft gefährlich?

Wenn es um den Kreislauf geht.
Also immer dann, wenn übertriebenes Schwitzen auch zu einem Schwindelgefühl führt.

Diese Kreislaufschwankungen sind nicht normal und dies solltest du mit einem Arzt abklären.
Auch wenn sich das Schwitzen mit erkältungsähnlichen Symptomen mischt, ist dies zu klären.

Ebenfalls bedenklich ist Schüttelfrost mit Schweißausbrüchen.
Dies weist ebenfalls auf eine Erkrankung hin und ist nicht schwangerschaftstypisch.
 
Außerdem führt übermäßiges Schwitzen zu trockener Haut.
Letztlich führt eine ausgetrocknete Haut, welche sich schnell ausdehnt – zu Schwangerschaftsstreifen.

Was hilft gegen Schweißausbrüche in der Schwangerschaft

Dein Stoffwechsel muss herunter gefahren werden.
Deshalb sollten alle Maßnahmen darauf abzielen, diesen zu senken.

Gleichzeitig kannst du Präventivmaßnahmen einsetzen – um den Stoffwechsel weiterhin, im unteren Bereich zu halten.
 

1. Auf dein Gewicht achten

Übergewichtige schwitzen schneller.
Deshalb solltest du, gerade in der Schwangerschaft darauf achten – dein Gewicht zu halten.
 
Eine Gewichtszunahme zwischen 12 bis 15 Kilogramm gilt als gesund und als Maßstab.
Natürlich gibt es Frauen, welche 20 bis 24 Kilogramm zulegen und innerhalb kurzer Zeit, dieses Gewicht wieder verlieren.
 
Aber bedenke…
Jedes zusätzliche Gramm muss getragen werden.
Dies ist schweißtreibend und ungesund.
 
Und mal Hand auf’s Herz….
Ist es das wert?
Du isst heute irgendeinen Schokoriegel und hast vielleicht 1 Minute lang ein Glücksgefühl.
Was bleibt ist, dass du diesen Riegel – 9 Monate mit dir rumschleppst und danach wieder abtrainieren musst.
 
Im Verhältnis, bedeutet das:

  • 1 Minute Glückseligkeit
  • gegenüber mindestens 10 Monate kümmern

Hast du da Bock drauf?
Nein – Also achte auf eine vernünftige Gewichtszunahme in der Schwangerschaft.
 

2. Kaffee treibt

Kaffee trinken ist nicht verboten in der Schwangerschaft.
Dennoch treibt Kaffee dir den Schweiß auf die Stirn.
 
Ersetze doch deinen Kaffee durch Kräutertee.
Dieser wird von sämtlichen Hebammen empfohlen.
Besonders förderlich bei Schweißausbrüchen ist lauwarmer Pfefferminztee ohne Zucker.
 

3. leicht verdauliches Essen

Viele kleine Mahlzeiten sind besser, als eine Große.
Denn so kann dein Körper sich die Verdauung schön einteilen.
 
Wenn große Mengen an Nahrung in deinem Körper landen, muss dieser sämtliche Verdauungsressourcen aktivieren.
Dies treibt den Stoffwechsel nach oben und führt zu Schweißausbrüchen.
 

4.scharfes Essen meiden

Besonders Peperoni und Chili solltest du in der Schwangerschaft meiden.
Denn dieses scharfe Essen treibt dir die Schweißperlen auf die Stirn.
 
Iss stattdessen viel Obst und Gemüse.
Immer so zwischendurch in kleinen Mengen.
 

5. Handgelenke und Fußgelenke kühlen

Wenn du frierst, wo merkst du es zuerst?
Na klar – an den Extremitäten.
Man bekommt nämlich ganz schnell kalte Füße und Hände, obwohl der restliche Körper noch nicht friert.
Der Körper friert zuerst an den äußeren Bereichen.
 
Dieses Prinzip kannst du jetzt nutzen.
Denn wenn du jetzt schwitzt, hältst du deine Handgelenke unter kaltes Wasser.
Am besten an den Pulsadern.
Dies treibt die Körpertemperatur rapide nach unten.
 

6. Entspannung

Entspannung in der Schwangerschaft ist eines der wichtigsten Elemente.
Denn mit Entspannung löst sich fast jede Schwangerschaftsbeschwerde.
 
Hast du gewusst…
Viele Frauen finden, während der Schwangerschaft, mehr zu sich.
Denn die Innenschau wird schon allein durch das Baby erhöht.
 
So beginnen diese Frauen mit Meditation, Yoga oder progressiver Muskelentspannung.
All das sind Methoden, um zu sich selbst zu finden.
 
Das Ergebnis ist: Ruhe im Inneren und Ausgeglichenheit im Außen.
Nebenbei werden Schweißausbrüche deutlich reduziert.
 

7. Naturfaser Kleidung ist atmungsaktiver

Gemeint sind Stoffe aus reiner Baumwolle.
Die synthetischen Stoffe wie Polyester sind schweißtreibend.
Denn diese bewirken einen regelrechten Wärmestau.
 
Reine Baumwolle tut dies nicht.
Deshalb sollte deine Kleidung aus reiner Baumwolle bestehen.
 

8. Baumwoll Bettwäsche

Gerade nachts ist es umso wichtiger, dass du nicht schwitzt.
Denn das Schwitzen bewirkt, dass du nicht gut schläfst.
 
Dadurch bist du tagsüber unausgeglichen und müde.
Und diese Unausgeglichenheit begünstigt sämtliche Schwangerschaftsbeschwerden.
 
Nutze deshalb auch nachts atmungsaktive Bettwäsche aus Baumwolle.

Zusammenfassung:

  • Schwitzen ist ein häufig auftretendes Schwangerschaftssymptom.
    Fast jede Schwangere leidet und den Hitzewallungen.
  • Um das Schwitzen in der Schwangerschaft einzudämmen, musst du deinen Stoffwechsel nach unten korrigieren.
    Dies gelingt sehr gut über die Ernährung und viel Ruhe.

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