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6 Tipps bei Juckreiz in der Schwangerschaft

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Jucken und Juckreiz treten in der Schwangerschaft sehr häufig auf.

Schon gewusst…
Fast jede fünfte Schwangere leidet in Schwangerschaft unter Juckreizen.

Damit das aufhört, findest du hier wertvolle Tipps und Ratschläge.
Diese zeigen dir nicht nur, wie das Jucken erträglicher wird. Sondern du kannst auch die Ursachen des Juckreizes behandeln und es somit heilen.

Welche Ursachen hat der Juckreiz in der Schwangerschaft?

Deine Haut wird in der Schwangerschaft empfindlicher.
So etwas merkst du anfangs besonders an den Brüsten.
Später wird diese Empfindlichkeit auf sämtliche Körperregionen übertragen.

So klagen viele Schwangere über einen empfindlichen Bauch oder über Jucken an den Armen und Beinen.
Der Grund dafür ist in erste Linie die Hormonumstellung.

Aber nicht nur das….
Denn gerade am Bauch muss sich die Haut besonders stark dehnen.
Und dies führt zu unangenehmen Dehnungsstreifen und auch zu einer besonders starken Überempfindlichkeit in der Region.

Die Folge sind Jucken und Rötungen an verschiedenen Körperstellen.

Welche Hautveränderungen können in der Schwangerschaft noch auftreten?

Die Dehnungsstreifen am Bauch sind klar und hören schon fast dazu.

Aber es kann noch mehr sein…
Denn auch Rötungen und Jucken an den Händen und Füßen, können als Folge der Hormonumstellung auftreten.

Ebenfalls möglich sind rötliche Flecken auf der Brust oder dem Rücken.
Schließlich kann sich der Juckreiz auf den ganzen Körper ausdehnen.

Muss man beim Juckreiz in der Schwangerschaft zum Arzt gehen?

Es kommt darauf an.
Denn du kannst diesen Juckreiz erst einmal versuchen, selbst zu behandeln.
Die Behandlungsmethoden stelle ich dir gleich vor.

Wenn allerdings dieser Juckreiz, trotz der Behandlung, nicht besser wird – solltest du dies mit deinem Frauenarzt besprechen.

Es können nämlich auch Allergien sein, welche den Juckreiz auslösen.
Oder eine vererbbare Hautkrankheit könnte vorliegen.
Dies müsste dann entsprechend therapiert werden.

Falls sich Bläschen oder Quaddeln bilden, ist dies immer ein Zeichen dafür – den Arzt zu kontaktieren.
Denn dieses Phänomen kann eine Schwangerschaftsdermatose andeuten.
Diese ist ebenfalls behandelbar, muss aber therapiert werden.

Auch wenn sich andere Symptome, wie dunkler Urin oder Kreislaufprobleme abzeichnen – solltest du dies mit dem Arzt besprechen.

So lässt sich Juckreiz in der Schwangerschaft behandeln

Oftmals ist der Juckreiz eine Folge von trockener Haut.
Außerhalb der Schwangerschaft machte sich dies nicht bemerkbar.
Doch jetzt spielen die Hormone mit und dann fängt das Jucken an.

Deshalb solltest du versuchen, die Haut nicht weiter austrocknen zu lassen.
Und gleichzeitig feuchtigkeitsspendende Faktoren einfließen lassen.

1. Waschen mit Wasser

Verwende kaum Seife.
Denn Seife trocknet die Haut zusätzlich aus.

Die betroffenen Stellen kannst du mit lauwarmen Wasser abspülen.
Denn dadurch werden diese zwar gewaschen, aber nicht strapaziert.

2. Kurzes Duschen ist besser, als langes Baden

Lange Badezeiten trocknen deine Haut ebenfalls aus.
Dadurch wird diese zusätzlich strapaziert, welches den Juckreiz zusätzlich vorantreibt.

Deshalb ist Duschen besser als Baden.
Falls du auf das Baden nicht verzichten kannst, dann verkürze die Badezeiten.
Bade nie länger als 20 Minuten und maximal bei 38 Grad.

3. Sonne vermeiden

Auch Sonne ist ein Austrockner.
Vermeide also Sonnenstrahlen.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass du komplett verzichten sollst.
Doch zieh dir draußen ein T-Shirt an und lege dich nicht bewusst in die Sonne zum Bräunen.

Auch Badeanzüge, welche mehr abdecken – können dich unterstützen.
So bieten dir Umstandstankinis nicht nur Stützfunktionen, sondern verstecken auch mehr.

4. Saunagänge einschränken

Alles was heiß ist, ist schlecht.
Denn Schwitzen wirkt sich negativ bei trockener Haut aus.

Deshalb solltest du neben Sonne und Dampfbäder, wohlmöglich auch auf Saunagänge verzichten.

5. Harnstoff als Mittel gegen trockene Haut

Harnstoff oder Urin gilt als ein Wundermittel gegen trockene Haut.
Deshalb ist dies in einigen Lotionen oder Duschgelen enthalten.

Jedoch…
Der Wirkstoff heißt nicht Urin, sondern Urea.
Dieser wurde früher einmal aus Tierurin gewonnen.

Heute wird Urea synthetisch, also künstlich im Labor, hergestellt.
Du musst dich also nicht ekeln, wenn du dich eincremst oder wäschst.

Bei der Auswahl des Urea Produktes, solltest du darauf achten – dass es PH neutral ist.
Denn dein Scheiden PH Wert, ist in der Schwangerschaft, nicht ganz so gut ausbalanciert.
Bei falschen PH Wert Lotionen kann es dann schneller zu Entzündungen im Blasenbereich oder zu Harninfektionen kommen.

Auch unparfümiert sollte es sein.
Denn die Parfüme führen zu weiteren Hautreizungen.

Die Körperlotion von Sebamed setzt auf 10 % des wichtigen Wirkstoffes Urea.
Diese ist dermatologisch, von Hautärzten im Labor, getestet.

Besonders für Allergiker erfreulich…
Denn das Produkt besitzt das Ecarf Siegel.
Es ist somit für Allergien unbedenklich, da die Inhaltsstoffe gewisse Schwellenwerte nicht überschreiten.

Ebenfalls wichtig ist…
Es ist PH neutral und unparfümiert.
Somit besteht keine Gefahr für bestimme Reize und andere Risikofaktoren.

6. Wohltuende Bäder

Kneipp Bio Hautöl, 1er Pack (1 x 100 ml)

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Wer auf das Baden nicht verzichten will, kann sich auch etwas gönnen.

Denn auch Bäder aus Kieselerde oder Meersalz sind wohltuend und feuchtigkeitsspendend.
Ebenfalls ansprechend sind Badeöle aus der Apotheke.

Diese konzentrieren sich darauf, der strapazierten Haut Feuchtigkeit zu spenden.
Dabei wird die Essenz in die Badewanne gegeben.

Die entsprechenden Wirkstoffe sorgen dann für die Hautveränderung.
Und die ätherischen Öle wirken wie bei einer Aromatherapie.

Allerdings solltest du beim Baden darauf achten, nicht zu lange in der Wanne zu liegen.
Denn diese Wohlfühleffekte sorgen dafür, dass du länger in der Badewanne bleibst – als gut für dich ist.

Zusammenfassung:

  • Aufgrund der Hautdehnung und der hormonellen Umstellung kann es in der Schwangerschaft zu Juckreizen kommen.
  • Bei den meisten Schwangeren sind diese Hautveränderungen völlig normal und treten als Folge einer trockenen Haut auf.
  • Diese Hautsymptome lassen sich durch bestimmte Badekuren, hautverträgliche und feuchtigkeitsspendenden Lotionen gut behandeln.
  • Falls sich bei dir, neben dem Juckreiz, noch andere Symptome zeigen – solltest du dich bei deinem Arzt melden.

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