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10 gute Gründe – Warum Kinder die Feuerwehr lieben

Kinder Feuerwehr lieben warum

Alle Jungen und auch viele Mädchen lieben die Feuerwehr.
Und gerade deshalb wünschen sich auch viele Kinder sehnlichst einmal ein Feuerwehrmann bzw. -frau zu sein.

Deshalb verkleiden sie sich als Feuerwehrmann, spielen Feuerwehrspiele, schauen Feuerwehrmann Sam oder schlafen im Feuerwehrbett.

Denn durch durch diese Rollenspiele sind sie in der Lage, in die Rolle eines echten Feuerwehrmannes einzutauchen.

Doch was macht die Feuerwehr so faszinierend für die Kinder?

Hier sind 10 verdammt gute Gründe, warum Kinder die Feuerwehr lieben.

1. Die Feuerwehr rettet nicht nur Leben

Jeder Feuerwehrmann setzt sein Leben aufs Spiel.
Er riskiert somit immer alles.

Der Einsatz ist riesig und damit auch äußerst verlockend.
Denn nur Helden, welche sich stets in Lebensgefahr begeben – werden wie echte Helden wahrgenommen.

Denn mal ehrlich:

  • Welches Kind nimmt einen Helden wahr, welcher sein Finanzimperium für andere riskiert?
  • Welches Kind nimmt einen Helden wahr, welcher sein Haus für jemand Anderen riskiert?

Erst durch den Einsatz von Gesundheit und Leben, wachsen die wahren Heldengeschichten heraus.
Und Feuerwehrmänner sind bei jedem Einsatz irgendwie in Lebensgefahr – Echte Helden eben.

2. Ein Feuerwehrmann zählt immer zu den Guten

Liebe Eltern – wie war das noch?
Könnt ihr euch noch an eure Kindheit erinnern?

An die Spiele – Cowboy und Indianer.
An unsere Helden – Winnetou und Old Shatterhand?

An Zorro und die Musketiere.

Es gab immer den Kampf „Gut gegen Böse“.
Und das muss so sein.

Denn ansonsten…..
Wird es langweilig.
Es fehlt dann die Emotion hinter einer guten Geschichte.

Wenn es keine klar erkennbaren Guten und schreckliche Bösen gab – fehlte schlichtweg der Reiz.
Gerade diese Ordnung – Gut gegen Böse – sorgt für Unterhaltung und für ein Hineinfühlen in die Charaktere.

Und noch mehr.
Denn die Kinder erkennen ganz klar, ein Feuerwehrmann ist gut – So will ich auch sein.

3. Feuerwehrmänner sind Helden des Alltags

Kinder mögen nicht nur die Feuerwehr.

Sie mögen sämtliche Heldengeschichten.
Die Vorbilder finden sie in Comics, Büchern und Fernsehen.

Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit:

  • Ein Superheld zu werden?
  • Ein Jedi-Ritter zu werden?
  • Ein Drachenreiter zu werden?
  • Ein Pirat zu werden?
  • Ein Indianer zu werden?

Gleich Null. Oder?
Und Kinder wissen dies irgendwann. – Leider.

Doch ein Feuerwehrmann ist eine Heldengeschichte, welche auf jeden Fall möglich ist.
Und an diesem Traum können sie festhalten.

4. Die Helden kennen die Kinder aus dem Fernsehen

Es ist doch logisch.
Alle Kinder unterhalten sich im Kindergarten oder in der Schule – über das angesagteste Fernsehprogramm.

Und auch die hartgesonnensten Eltern geben irgendwann nach, wenn immer wieder gesagt wird:

  • Andere Kinder dürfen auch Fernseh schauen
  • Die anderen Kinder reden in der Schule über Fernsehen – nur ich nicht.

Fernsehen ist entgegen der landläufigen Meinungen auch nicht schlecht.
Eigentlich ist Fernsehen sogar, für die Entwicklung des Kindes, förderlich.
Natürlich nur bei ausgewählten Fernsehprogrammen im gewissen zeitlichen Rahmen.

Denn Fernsehen versetzt Kinder in einen entspannten Trancezustand.
Und nach Phasen der Konzentration ist Entspannung äußerst wichtig.

Das Fernsehen hat also im Zuge der kindlichen Entwicklung, der geistigen Reife und auch der Förderung von Synapsen und Intelligenz – seine Daseinsberechtigung.

Und die Helden im Fernsehen sind dann eben:

  • der Feuerwehrmann Sam
  • Die Kollegen der Feuerwache von Pontypandy
  • Grisu der Feuerwehrdrache

5. Eine Feuerwehr hat immer ein großes Feuerwehrauto

Der wahrscheinlich wichtigste Grund, ist das Feuerwehrauto.
Gerade Jungen sind fasziniert von Technik und von Autos.

Dazu kommt, dass die Feuerwehrautos immer groß sind.
Und Größe ist Überlegenheit. – Bei Jungen ist dieser Faktor nicht gerade unwichtig.

Denn soziologisch betrachtet, ist Überlegenheit in einer Männerwelt schon immer der Vorteil gewesen.

  • Der überlegene Mann fängt die größten Tiere.
  • Der überlegene Mann bekommt die Frau.
  • Der überlegene Mann wird gesunde Kinder bekommen.

Machen wir uns doch nichts vor:
Wir können 2 Mio Jahre Evolution nicht ausschalten.
Und wir können unseren Jungs nichts Gegenteiliges eintrichtern, sie nicht umerziehen – was genetisch einfach da ist.

Deshalb gilt….
Was über 2 Millionen Jahre sein Zweck erfüllte – das bleibt auch noch bis in die nächsten Generationen erhalten.

6. Die Feuerwehr ist immer rot

Ein knall rotes Feuerwehrauto hat aber einen weiteren psychologischen Aspekt.
Der schweizer Psychologieprofessor Max Lüscher hat 1947 einen Farbtest – den Lüscher Test entwickelt.
Demnach steht jede Farbe für ein psychologisches Grundprofil.

Und wofür steht die Farbe Rot?
Lass uns einmal raten:

  • Wofür steht die rote Schriftfarbe in der Bildzeitung?
  • Wie nehmen Männer – Frauen in roten Abendkleider – wahr?
  • Was bedeutet eine rote Handtasche oder ein Rotlicht in so mancher Nebenstraße?

Rot sorgt für Aufmerksamkeit.
Die Farbe zieht also unsere Blicke an.
Je feuriger das Rot, umso mehr Anziehungskraft hat das Objekt.

Und aufgrund dieser Strahlkraft ist die Feuerwehr – rot.

7. Ein Feuerwehrauto hat jede Menge coole Features

Ich rede hier von Leitern, Sirenen, acht Rädern und dem ganzen Zeug.

Denn diese Dinge machen ein Feuerwehrauto, zum klassischen Spielzeugobjekt.
Und genau diese Dinge trennen ein Feuerwehrauto, von jedem anderen Auto.

Ein Feuerwehrauto hat somit ganz klare Alleinstellungsmerkmale.

8. Die Feuerwehr darf Krach machen

Wir kennen das doch alle, oder?
Kinder machen Krach.

Sie sollen aber keinen Krach machen.
Und deshalb werden Kinder stets und ständig, daran erinnert – leise zu sein.

Ist das nicht furchtbar?
Ich finde schon.
Stell dir einmal vor:
Es würde dir stets und ständig jemand sagen, wie du dich zu verhalten hättest.

Kinder wollen einfach Krach machen.
Das ist nun einmal ihre Natur. Unser aller Natur.
Krach machen heißt:

  • Alarm schlagen,
  • aber auch Freude ausdrücken,
  • sich schlichtweg frei fühlen.

Eltern erziehen unsere Kinder lediglich um.
Wir sorgen dafür, dass der Krach aufhört.

Und natürlich passt unser Kind gesellschaftlich besser rein.

Aber nicht nur das…
Vor allem geht es uns darum, dass uns alle anderen Eltern nicht mehr so streng und vorwurfsvoll anschauen.
Eigentlich ist das richtig fies, oder?

Wir erziehen unsere Kinder um, damit wir weniger Stress empfinden.

Aber…
Die Feuerwehr darf Krach machen.
Und das gefällt den Kindern.

Bei der Feuerwehr gibt es keinen Zwang zur Ruhe.
Oder hast du selbst es schon einmal erlebt, dass du in der Bibliothek standest – und sich jemand über den Krach einer Feuerwehrsirene aufgeregt hat?

9. Platz da – hier kommt die Feuerwehr

Die Feuerwehr ist immer dringend.
Und deshalb wird Platz gemacht.

Aufgrund der Sirene hört man sie schon von weitem.
Und jeder Autofahrer macht sofort Platz.
Die Feuerwehr hat somit die Macht, dass jeder Teilnehmer sie beachtet – wenn sie kommt.

Das ist eine Macht, welche wohl jedes Kind haben will.
Einfach sagen: Platz da – Ich bin wichtig – Und es geschieht.

Wie viele Kinder haben etwas Dringendes zu erzählen?
Und hören dann.

„Wenn Erwachsene sich unterhalten, halten Kinder den Mund.“

Oder:

„Rede nicht dazwischen.“

Jedes Kind wünscht sich diese einzigartige Macht der Feuerwehr.
Denn jedes Kind und auch jeder Erwachsene wünscht sich insgeheim sämtliche Aufmerksamkeit.

10. Die Feuerwehr erfüllt Kinderwünsche

Kinder brauchen Ordnung und Struktur.
Sei es die klare Trennung – Gut und Böse.
Oder der Ruf erklingt und alle stehen still.

Und diese Ordnung, dieses einfache Ursache-Wirkungs-Prinzip erkennen Kinder.
Schließlich wollen sie dieses auch in ihrem Spieltrieb unterbringen.
Diese Kombination aus Ursache-Wirkung und dem Spieltrieb führt zum selbstständigen Lernen eines Kindes.

Am Beispiel:

  • Ich schieße den Ball und dieser fliegt weg.
  • Ich schieße einen schweren Ball und dieser fliegt nicht ganz so weit weg.

Aber auch:

  • Die Spielzeugsirene erklingt und alle Kumpels machen sich bereit.
  • Der Helm ist wichtig, denn er schützt.
  • Feuer wird durch Wasser bekämpft.
  • Auch Sand löscht Feuer.

Und diesen Spieltrieb mit Feuerwehrcharakter leben die Kinder gerne aus.
Denn die Feuerwehr verkörpert sämtliche sozialen Aspekte und Wünsche der Kinder.

Man kann sagen:
Die Feuerwehr verkörpert alle Kinderwünsche:

  • Heldentum – gleichbedeutend mit Selbstverwirklichung, Engagement und auch Abhängigkeit
  • Größe und Macht – gleichbedeutend mit Bedeutung
  • Aufmerksamkeit und Kontrolle – gleichbedeutend mit Struktur, Akzeptanz

Fazit:

  • Die Feuerwehr hat eine enorme Anziehungskraft auf Kinder.
  • Diese Kraft und Bedeutung hat sie auch bei Erwachsenen.
    Wir leben diese nur nicht mehr aus.
  • Falls deine nächste Feuerwehr Geburtstagsparty ein richtiger Kracher werden soll, transportiere diese 10 Faktoren – in die Feuerwehrspiele, in die Geschichten und alles drumherum
  • Lass es krachen, am besten an jedem Tag.