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Dies hören Babys schon in der Schwangerschaft

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Schwangerschaft Baby hören

Es ist erstaunlich.
In der Schwangerschaft geht alles rasant schnell.
Aus einem winzigen Punkt entsteht, in nur 9 Monaten, ein kleines voll funktionstüchtiges Kind.

Und die allerersten Fortschritte macht dein Baby, bereits in den ersten Wochen.
Das Baby bzw. Embryo kann im Bauch der Mutter schon sehr gut hören.
Tatsächlich ist es so, dass der Hörsinn das erste Sinnesorgan ist, welches vollkommen ausgeprägt ist.

Ab welcher Schwangerschaftswoche nimmt das Baby die Stimme vom Vater wahr?

Stell dir vor….
Gerade einmal nach 7 Tagen ist das Ohr deines Babys schon erkennbar.
Zwar handelt es sich lediglich um einen kleinen Punkt.
Aber dieser wächst rasant und schon ein paar Wochen später ist der Hörsinn des Embryos voll ausgebildet.

Die komplette Ausbildung des Hörens ist nach 20 Schwangerschaftswochen weitestgehend abgeschlossen.

Wenn es vorher sämtliche Stimmen der Mutter durch Vibrationen spürte, kann es jetzt die Stimme des Vaters hören.
Auch das Innenohr hat zu diesem Zeitpunkt seine vollständige Größe schon erreicht.

Spätestens in der Mitte der Schwangerschaft ist die Entwicklung des Hörsinn komplett erledigt.

Ab jetzt kann dein Baby deutlich Geräusche und Stimmen wahrnehmen.

Und ab diesem Zeitpunkt kannst du bestimmen, was dein Baby wahrnimmt.
Denn dein Baby hat lediglich ein Sinnesorgan zur Verfügung, um die Welt zu erkennen.
Es kann bisher weder Sehen, noch Schmecken oder Riechen.
Alles was es von dieser Welt wahrnimmt, erfährt es über die Ohren.

Ist es hilfreich, wenn Vater, Mutter oder andere Familienangehörige regelmäßig mit dem Baby sprechen?

Ich sagte bereits…

Ein Baby im Bauch der Mutter lernt die Welt durchs Hören kennen.

Dies ist das einzige, was dein Baby über knapp 4 Monate im Bauch erlebt.
Und natürlich wird es dein Baby prägen, was es wahrnimmt oder erfährt.

Dabei spielen allerdings die Stimmen der Familienangehörigen eine eher untergeordnete Rolle.
Viel wichtiger sind Stimmlage und Stimmmelodie.

Stell dir mal vor:
Du bist in einem dunklen Raum und siehst nichts. – Gar nichts.
Das einzige was zu dir dringt, sind fremde Stimmen und Geräusche.
Welche Art von Stimmen oder Stimmung sollte dann an dein Ohr dringen?

Sollte ich meinem ungeborenen Kind, Musik vorspielen?

Unbedingt.
Denn Musik versetzt dich und dein Baby in eine gewisse Stimmlage.
Du selbst wirst fröhlicher und gelassener und dies wirkt sich auf dein Baby auf.

Außerdem ist es so, dass Babys welche im Mutterleib immer die gleiche Musik hörten – zu dieser Musik ein gewisses Vertrauen aufbauen.
Spiele also jeden Abend die gleiche Musik vor und wenn dein Baby auf der Welt ist, wird es diese Musik erkennen.

Durch Musik bekommt das Baby Erfahrungen und Vertrauen.

Sobald dein Baby auf der Welt ist, wird es in eine völlig fremde Umgebung hineingeschubst.
Dies ist mitunter sehr verängstigend und verstörend für ein Baby.

Wenn du deinem ungeborenen Kind aber jeden Abend die gleiche Musik vorspielst, hat es nach der Geburt etwas Vertrautes – sobald diese Musik erklingt.

Sollte ich meinem ungeborenen Baby Mozart, Beethoven oder andere klassische Musik vorspielen?

Mal ganz ehrlich…
Versetzt dich diese Musik in eine Hochstimmung – Ja oder Nein?
Falls du selbst klassische Musik magst, kannst du diese deinem Kind vorspielen.
Aber wenn du dies nur tust, um das Kind schon im Mutterleib zu fördern – vergiss es.

Es bringt Nichts wenn dein Baby Mozart oder Beethoven hört, wenn du selbst diese Musik nicht magst.

Denn stell dir einmal folgendes vor…

Du hörst jeden Abend Mozart oder Beethoven und nimmst diese Prozedur, selbst wie eine langweilige Unterrichtsstunde in der Schule wahr.
Aber du tust es um dein Baby zu fördern.
Nun kommt dein Baby zur Welt.
Welche Empfindungen hat es über dich erfahren, in Bezug auf klassische Musik?
Gute oder schlechte?

Was meinst du, wie steht es dann selbst zu dieser Musik?
Und wenn dies sein vertrautes Geräusch bzw. Melodie über 9 Monate war – war dann diese Musiktherapie förderlich oder nicht?

Natürlich will jede Mutter, dass ihr Sohn oder Tochter mit den besten Ambitionen zur Welt kommt.
Und selbstverständlich kommt es da in den Sinn, das Kind so früh wie möglich zu fördern.
Aber diese Grundhaltung ist im Grunde genommen falsch, weil man dem noch-nicht-einmal-geborenen-Kind schon etwas aufzwängt, was man selbst nicht mag.

Wie kann man sein Kind, während der Schwangerschaft, durch Musik oder Geräusche fördern?

Was einen Menschen überhaupt erst erfolgreich macht, ist Vertrauen.
Und zwar Selbstvertrauen oder Urvertrauen.

Kinder mit Urvertrauen gehen auf andere Menschen zu.
Kleinkinder mit Urvertrauen begegnen Problemen aufgeschlossener.
Und Kinder, welche ein gewisses Urvertrauen haben – wissen immer, dass die Welt alles für sie bereithält.

Und dieses Urvertrauen kannst du im Mutterleib durch Musik, Geräusche und Geschichten fördern.

Also schalte mindestens drei Gänge zurück und setze dich erst einmal hin.
Mach Musik an, welche dich in Hochstimmung versetzt.
Achte darauf, dass die Musiklautstärke angenehm ist.
Sie sollte als Hintergrundmusik zu hören sein.

Jetzt legst du deine Hand auf dem Bauch und sprichst zu deinem Kind.
Erzähl ihm bereits jetzt, wie sehr du dich auf ihn/sie freust.
Und wie stolz du heute schon bist.

Außerdem kannst du den Tag beschreiben, welcher irgendwann einmal kommt.
In etwa so:
„Wenn du erst einmal da bist, dann gehen wir beide jeden Dienstag zum Babyschwimmen.
Also hole ich dich früh morgens aus dem Bett und dann singe ich dir erst einmal dein Lieblingslied (Jetzt kannst du schon einmal singen) vor.
Du öffnest deine kleine Augen und strahlst mich an.
Dann ziehe ich dir den neuen schicken Strampler an, welchen ich dir gekauft habe.
Schließlich fahren wir beide zum Babyschwimmen.
Dort werden wir…..“

Wenn du solche Geschichten erzählst, schaffst du dir schon einmal ein nettes gedankliches Konstrukt über die Zukunft.
Somit hast du dir auch einen Wertebereich erschaffen, in welchem du später agieren wirst.
Du legst vorher schon den Umgang fest, welchen du und dein Baby einmal haben werdet.
Dadurch fällt es dir viel leichter, später nach der Geburt, diesen Umgang zu fördern und aufrechtzuhalten.

Am besten du erzählst immer wieder die gleichen tollen Geschichten.
Dadurch wächst bei dir der Drang diese Dinge auch wirklich zukünftig umzusetzen.

Denn machen wir uns mal nichts vor….
Die meisten Menschen nehmen sich etwas vor und setzen es dann doch nicht um.
Mit diesen emotionalen Geschichten bleibst du aber am Ball und deine Denkgewohnheiten spielen sich auf diese Ereignisse ein.

Weiterhin kannst du auch Erfolgsgeschichten erzählen.

Und zwar über die kleinen Höhepunkte seiner Entwicklung.
So wie diese hier:
„Heute waren du und ich beim Frauenarzt.
Und dann konnten wir deine Herztöne hören.
Ich war so froh und dankbar, dass ich dich zum ersten Mal hören konnte.
Außerdem hat mir der Frauenarzt dein erstes Ultraschallbild mitgegeben.
Morgen suchen wir beide einen schönen Rahmen dafür aus, okay?“

Also bezieh dein Kind mit ein.
Erzähl ihm wie es dir geht und wie weit seine Entwicklung ist.
Lass es dich hören und spüren.

Und vor allem, lass es jetzt schon wissen – wie sehr du dich freust und wie schön es ist, dass es da ist.


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