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So kannst du die Angst vor der Geburt überwinden und deine Schwangerschaft genießen

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Glaub mir bitte….
Sehr viele Frauen haben, während ihrer ganzen Schwangerschaft hindurch, Angst vor der Geburt.

  • Wieso ist das so?
  • Was kann man gegen diese Angst tun?

In diesem Beitrag erfährst du es.

Woher kommt die Angst vor einer Geburt

Die Gründe sind vielseitig:

  • Gruselgeschichten vom Hören-Sagen oder aus dem Fernsehen
  • Angst vor dem Entbinden und den damit verbundenen Schmerzen
  • und Angst davor, hilflos zu sein

Gerade bei der ersten Geburt ist die Angst besonders groß.
Denn du weißt ja überhaupt noch nicht, worauf du dich einlässt.
Schließlich kommt es zu Spukgeschichten in deinem Kopf und du glaubst, dass du diesen Akt niemals durchstehen kannst.

Auch Geschichten von früheren Geburten tragen dazu bei.
So gibt es Mütter, welche tatsächlich ihren Kindern erzählt haben – wie schmerzvoll ihre eigene Geburt war.
Somit konnte die Mutter in den Augen der Kinder noch mehr strahlen und durch die Kinderaugen noch wertvoller erscheinen.

Aber ich sage dir etwas…
Diese Geschichten wurden auch ganz gut ausgeschmückt.

Wieso gibt es Horrorgeschichten von der Geburt

Sie es doch mal so….
Niemand erzählt eine langweilige Geschichte, bei der es Raus-und-Fertig war.
Stattdessen schmückt jeder seinen eigenen Geburtsbericht besonders aus.
Es soll ja schließlich eine Heldengeschichte sein, oder?

Also wird diese auch mit Heldentaten geschmückt.
Und somit wird aus einer normalen Geburt, zwar mit Schmerzen – eine Geburt mit besonders starken Schmerzen und unter enormen Anstrengungen.

Dadurch wird die besondere Aufopferung der Mutter noch stärker in den Fokus gerückt und die Gebärdende erscheint noch Glanzvoller.

Was ich dir eigentlich damit sagen will, ist:

„Es wird oftmals heißer gekocht, als gegessen“.

Die Angst vor der Geburt, rührt aber auch durch eine Hilflosigkeit

Heutzutage dürfen die Väter an der Geburt teilnehmen.
Dies wiederum führt dazu, dass die schwangeren Frauen nicht mehr ganz allein sind.

Denn viele Frauen fühlen sich während der Geburt hilflos ausgeliefert und allein gelassen.
Dazu gesellt sich auch noch die Angst, sich gehen zu lassen.

Viele Frauen haben Angst, davor zu schreien oder sich vor Hebammen und Ärzten zu zeigen.
Mit „zu-zeigen“ meine ich „sich-so-zu-zeigen“.
Denn viele empfinden es, als sehr unangenehm aufzufallen.
Und während der Geburt fällt man nun einmal auf.

Ich denke hier sind die Männer gefragt.
Sie sollten ihren Frauen, schon im Vorfeld, die Angst nehmen.
Durch Massagen und beruhigendes Ölen des Bauches entsteht Zweisamkeit.
Dadurch, dass die Frauen diese Zweisamkeit empfinden – entsteht auch Geborgenheit.
Und dies wiederum führt dazu, dass sich die zukünftigen Mütter, nicht hilflos ausgeliefert fühlen.

Auch Sprüche wie – „Wir stehen das gemeinsam durch.“ Oder „Wir gehen zusammen durch dick und dünn“ – wirken unterstützend und können der Mutter die Angst nehmen.

Bei regelrechter Panik solltest du den Arzt konsultieren

Freust du dich auf dein Kind?

Ich muss fragen, denn….
Wenn erst einmal die Panik vor der Geburt größer ist, als die Freude auf das Kind – wird es kritisch.

Dann solltest du dies auch offen beim Frauenarzt ansprechen.
Diese stehen dir auch bei diesen Themen immer zu Seite.

Frauenärzte und Hebammen sind die richtigen Ansprechpartner bei Panik und Ängsten, welche mit der Geburt zu tun haben.
Diese klären dich auf und geben dir weitere Tipps, wie du deine Angst beherrschen kannst.

Doulas können dir ebenfalls die Angst vor der Geburt nehmen

Eine Doula hat die Aufgabe, eine Geburt in ein Event zu verwandeln.
Doula ist altgriechisch und heißt auf Deutsch Dienerin oder Magd.

Wie macht das eine Doula?
Sie trifft sich mit dir in den letzten Schwangerschaftswochen vor der Geburt.
So entsteht Vertrauen.
Dann besprichst du mit dieser Doula deine Geburt und wie deine Vorstellungen sind.

Ganz wichtig ist….
Eine Hebamme ist in erster Linie für eine erfolgreiche Geburt zuständig.
Das Kindswohl und auch deine Gesundheit liegt ihr am Herzen.
Die Doula hingegen ist dafür verantwortlich, dass die Geburt so sanft – wie möglich für dich ist.

Dabei organisieren Doulas die richtige Umgebung und eine schöne Stimmung im Kreissaal.
Sie begleiten dich dann von der ersten Wehe an bis zum Zeitpunkt, wenn das Kind da ist.
Auch eine Nachbetreuung, ist durch Doulas möglich.

Nochmal ganz wichtig ist….
Doulas dienen dir und deinen Wohlbefinden.
Deren Aufgabe ist es, dir eine so angenehme Geburt wie nur möglich zu bereiten.

Es ist statistisch erwiesen, dass durch Doulas weniger Medikamente zum Einsatz kommen.
Auch die Eröffnungsphasen der Geburten sind kürzer.
Und es kam unter dem Beisein von Doulas zu weniger Zangengeburten oder Kaiserschnitte.
Schwangere mit Doulabegleiterin erleben die Geburt als geschützter und fokussierter.
Somit kannst du in dieser geschützten Atmosphäre mehr Kräfte frei setzen, wodurch die Geburt besser und schneller verläuft.

Zusammenfassung:

  • Falls du schwanger bist, ist die Angst vor der Geburt völlig normal.
  • Sei dir gewiss, dass diese Geburtsangst aber völlig unbegründet ist.
  • Falls du Angst vor der Geburt hast – suche Verbündete.
    Diese kannst du in Hebammen, deinem Partner, einer Doula oder deinem Frauenarzt finden.
  • Das Besondere an einer Doula ist, dass sie schon in der Schwangerschaft mit dir arbeitet.
    So kann sie dich optimal auf die Geburt vorbereiten.

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