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In der Schwangerschaft Rauchen – Muss ich wirklich aufhören?

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Schwanger rauchen

Werdende Mütter stellen sich oft die Frage:

Muss ich während der Schwangerschaft komplett mit dem Rauchen aufhören oder reicht es aus, weniger zu rauchen?

Auch Annahmen wie, „Wenn du mit dem Rauchen in der Schwangerschaft aufhörst, leidet das Kind an Entzugserscheinungen“, halten sich standhaft.

Also was ist nun besser?
Dies erfährst du in diesem Beitrag.

In der Schwangerschaft solltest du komplett mit dem Rauchen aufhören.

Denn das Nikotin verengt die Blutgefäße.
Somit werden die Sauerstoffaufnahme und deren Transport blockiert.

Dein ganzer Blut- und Nährstoffkreislauf versorgt nun zwei Lebewesen.
Und wenn diese Kreisläufe, durch das Rauchen, blockiert werden – kommen weniger lebensnotwendige Stoffe bei deinem Baby an.

Dadurch dass du rauchst, erleidet dein Kind eine Unterversorgung und steht somit ständig unter Dauerentzug.

Raucherkinder sind oftmals benachteiligt.

Natürlich trifft dies nicht auf alle Kinder zu.

Aber es ist doch ganz logisch, wenn dein Baby zu wenig Nährstoffe bekommt – steigt die Wahrscheinlichkeit, dass….

  • Es zu klein auf die Welt kommt, da die Sauerstoffzufuhr blockiert wurde.
  • Sich später Wachstumsstörungen einstellen.
  • Dein Baby kann Spätfolgen haben, welche bis in das Erwachsenenalter reichen (mangelnde Fruchtbarkeit).
  • Das Kind kann kognitive Störungen entwickeln, da das Gehirn nie richtig versorgt wurde.
    Diese äußern sich dann über Sprachprobleme, Lese-Rechtschreibschwächen oder Konzentrationsprobleme.

Natürlich gibt es Eltern, welche nie geraucht haben und dennoch Kinder mit diesen Defiziten bzw. Besonderheiten haben.

Aber jetzt mal Hand aufs Herz….

Stell dir mal vor, du hörst nicht auf mit Rauchen, trotz deiner Schwangerschaft.
Und dein Baby hat eines dieser Leiden.
Wie groß wären dann deine Schuldgefühle.

Willst du wirklich diese Schuldgefühle mit dir rumschleppen?

In der Schwangerschaft weniger Rauchen ist besser als ganz aufzuhören.

Natürlich ist das Quatsch.
Begründet wird so eine Aussage immer damit, dass das Kind unter den Entzugserscheinungen leidet.
Wahrscheinlich kommen diese Empfehlungen von der Zigarettenindustrie.

Denn wer mit dem Rauchen aufhört, hat keine echten Entzugserscheinungen.

Stattdessen bildet man sich diese Entzugserscheinungen ein, sobald man an das Rauchen denkt.

Wenn du schon einmal ein paar Stunden im Flugzeug gesessen hast, kennst du das auch….
„Du steigst in das Flugzeug ein und die erste Hälfte des Fluges denkst du gar nicht über das Rauchen nach.
Erst im letzten Drittel geht es los.
Dann schaust du fast jede Minute auf die Uhr.
Dein Rauchalarm klingelt.“

Oder was ist nachts…
Wachst du da auch alle zwei Stunden auf und brauchst eine Zigarette?
Wahrscheinlich nicht.

Kurzum:
Entzugserscheinungen vom Rauchen entstehen immer dann, wenn du über das Rauchen nachdenkst.

In der Schwangerschaft solltest du sofort mit Rauchen aufhören.

Falls du es ernst meinst und wirklich die Wahrscheinlichkeit auf ein gesundes Baby erhöhen willst – höre jetzt sofort auf mit Rauchen.

Und das heißt:

  • Keine letzte Zigarette.
  • Entsorge alles – Aschenbecher, Feuerzeuge, Glimmstängel.
  • Entwickle neue Gewohnheiten, Verhaltensmuster und Glaubenssätze.

Mit dem Rauchen aufhören – Nichtraucher in 120 Minuten

Was ich empfehlen kann, ist das Buch von Jan Becker*:
„Nichtraucher in 120 Minuten: So kommen sie von den Zigaretten los.“

rauchen aufhören

Quelle: Amazon

Warum dieses Buch?

Jan Becker ist ein anerkannter Hypnotiseur, welcher bereits mehrfach im Fernsehen aufgetreten ist.
Das Buch behandelt allerdings keinen faulen Hokus-Pokus, sondern geht auf die Psyche des Rauchenden ein.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, muss seine Einstellung zum Rauchen ändern.

Denkst du vielleicht auch:

  • Rauchen ist gemütlich.
  • Der Kaffee, der Wein, das Eis schmeckt mit Zigarette besser.
  • Zur besseren Entspannung brauch ich eine Zigarette.
  • Um mich konzentrieren zu können, muss ich rauchen.
  • Nach einem stressigen Tag, schalte ich am besten mit Zigarette ab.

Das alles sind Glaubenssätze zum Rauchen.
Falls du aufhörst mit Rauchen und diese Glaubenssätze weiterhin im Kopf hast, wird es sehr schwer.
Wahrscheinlich wirst du dich eine Zeit lang zusammen reißen können und dann doch wieder mit dem Rauchen anfangen.

Das Buch von Jan Becker, verändert diese Glaubenssätze und platziert neue in deinem Kopf.
So wie diese hier.

  • Rauchen kostet Geld, verschwendet Zeit und ich stinke.
  • Der Kaffee oder das Eis schmeckt ohne Zigarette viel besser.
  • Seitdem ich nicht mehr rauche, genieße ich das Leben viel mehr.
  • Meine Konzentration hat stark zugenommen, da ich nicht ständig an das Rauchen denken muss.

Aus einer Zuneigung zum Rauchen wird eine Abneigung zum Rauchen.
Daraus entsteht eine große Dankbarkeit, dass du nicht mehr rauchen musst.

Wenn du dann Raucher siehst, denkst du nicht.

„Oh – der hat’s gut. Er darf Rauchen.“

Stattdessen entsteht ein neues Gedankenmuster.

„Ein Glück, dass ich heute nicht mehr rauchen muss.“

Aus diesem neuen Gedankenmuster entstehen neue Gefühle zum Rauchen.
Und schließlich entstehen aus den neuen Gefühlen – neue Handlungen.

Und somit besteht ein gewisser Ablauf der Entwöhnung:

  1. Neue Gedanken zum Rauchen.
  2. Daraus entstehen neue Emotionen und Gefühle, welche das Rauchen betreffen.
  3. Und schließlich erwachsen daraus neue Handlungen und Gebräuche (beim Kaffee trinken, Eis essen usw.)
  4. Letztlich entsteht somit eine neue Gewohnheit.


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